MILLER OptiMill-HPC-Pocket

Geschrieben von: Franz Rigert, 29. Jun. 2026
MILLER OptiMill-HPC-Pocket

Effizientes Taschen-Tauchfräsen

NEU auch mit 4 Schneiden und neuen Längenvarianten

Die Vollhartmetallfräser der OptiMill-HPC-Pocket Produktfamilie stehen für höchste Präzision und Effizienz beim Taschenfräsen und sind äußerst vielseitig einsetzbar. Lange Standzeiten und hohe Prozesssicherheit sind weitere Merkmale. Dafür sorgen eine spezielle Schneidkantenpräparation und verschleißfeste Hochleistungsbeschichtungen. Große Spanräume sorgen für einen schnellen und zuverlässigen Abtransport der Späne, selbst bei hohen Zerspanvolumina. Auch die innovative Werkzeuggeometrie trägt dazu bei, indem sie Spänestau verhindert und eine ruhige Bearbeitung mit sehr guten Oberflächenqualitäten ermöglicht. Die patentierte Tauchstirn mit innovativer Ausspitzung und integrierter Bohrspitze eröffnet ein breites Anwendungsfeld für den OptiMill-HPC-Pocket wie das Taschenfräsen, Nutfräsen, Stechen, Helixfräsen und schnelles Eintauchen in Winkeln von bis zu 45° bei sehr hohen Vorschüben.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig – der OptiMill-Uni-HPC-Pocket für Stahl- und Gusswerkstoff.

Zum bewährten dreischneidigen OptiMill-Uni-HPC-Pocket für die Bearbeitung von Stahl und Guss gibt es NEU eine vierschneidige Variante. Dies ermöglicht Dank der zusätzlichen Schneide höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten. Damit wird wird die bewährte Pocket-Technologie mit den Erfahrungen des trochoidalen Fräsens kombiniert, um auch tiefe Kavitäten schnell bearbeiten zu können. Die Drei- und Vierschneider sind in den  Längenvarianten „kurz“, „lang“ und „überlang“ erthältlich. „So kurz wie möglich, so lang wie nötig“ der Kunde kann so stets das optimale Werkzeuglänge wählen. Mit kürzeren Schneiden und entsprechend niedrigerem Hartmetalleinsatz sind Einsparungen möglich, die sich vor allem bei hohen Stückzahlen in der Serienfertigung bemerkbar machen. Für kurze Varianten spricht auch der Umstand, dass mit ihnen eine schnellere Umfangsbearbeitung möglich ist. Ob Z3 oder Z4 die bessere Wahl ist, hängt vom jeweiligen Einsatz ab. Für Anwendungen, bei denen der Fokus auf der Stirnbearbeitung liegt, wird der Dreischneider empfohlen. Seine stabiler ausgeführte Stirngeometrie ist voe allem dann ein Vorteil, wenn mit dem Fräser ins Material eingetaucht wird. Der Vierschneider spielt seine Stärken bei der Umfangsbearbeitung aus. Die vierte Schneide macht das Werkzeug schneller und erhöht die Standzeite enorm.

Mehr Reichweite in Aluminium: Neue Längenvarianten für den Vierschneider.

Der OptiMill-Alu-HPC-Pocket ist die entsprechende Produktlinie für die Bearbeitung von Aluminium. Auch hier wurde das Portfolio erweitert. Die vierschneidige Variante jetzt auch in den Varianten „lang“ und „überlang“ verfügbar. Damit kommt der Werkzeughersteller den Marktanforderungen nach, in Aluminium deutlich schneller und mit mehr Volumen arbeiten zu können.

Allrounder spart Werkzeuge ein und optimiert den Hartmetalleinsatz

Die Fräser sind standardmäßig im Durchmesserbereich von 3,80 bis 20,00 mm mit Schaftform HB verfügbar, spezielle Radien und Schaftform HA können konfiguriert werden. Der OptiMill-Uni-HPC-Pocket wird im Maschinenbau sowie im Formen- und Gesenkbau eingesetzt, mit den Aluminiumvarianten NEU auch im Bereich Aerospace. In der Anwendung ist der OptiMill-HPC-Pocket ein absoluter Allrounder und ermöglicht es, zwei bis drei andere Werkzeuge einzusparen. Die robuste Geometrie liefert konstante Ergebnisse ohne Schwankungen und ermöglicht mit Prozessstabilität den sicheren Einsatz in automatisierten Fertigungen auch bei suboptimalen Bearbeitungsbedingungen. Die erweiterten Längenoptionen erhöhen die Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz. Anwender können für jede Anwendung die passende Auskraglänge wählen – so kurz wie möglich, so lang wie nötig.